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Interview

 

​Warum arbeitest du blind?

 

Weil Kontext unsere Wahrnehmung verzerrt.

Sobald ich weiß, worum es geht, beginnt mein Kopf zu analysieren, zu bewerten, zu filtern. Genau das möchte ich vermeiden. Vorannahmen zu reduzieren ist wie das Entfernen von Brillen – es hilft uns klarer zu sehen, wo wir vorher nur interpretiert haben.

Ich arbeite wie ein externer unabhängiger Sensor. Ohne Interessen. Ohne Agenda.

Das ermöglicht Hypothesen, die sonst oft nicht entstehen. 

Wie kam es dazu?

Ich komme aus Leistung und Geschwindigkeit.
Ich kenne Entscheidungsdruck, Überforderung und kognitive Überlastung.

Irgendwann merkte ich:
Mehr Information erzeugt nicht automatisch mehr Klarheit.

Im Gegenteil.

Je komplexer eine Situation wird,
desto stärker greifen unbewusste Muster, Filter und Verzerrungen.

Ich begann zu experimentieren.

Was passiert, wenn man Kontext radikal entfernt?
Was bleibt übrig, wenn Interpretation pausiert wird?
Was entsteht, wenn Wahrnehmung vor Bewertung kommt?

Über Jahre entwickelte ich ein strukturiertes Verfahren,
um Denkverzerrung bewusst zu reduzieren, außerhalb von Systemlogiken zu denken und die eigene Denkarchitektur zu erweitern um damit unabhängige Hypothesen und Daten zu generieren.

Psispotting ist ein Denk-Instrument für Situationen,
in denen klassische Analyse nicht mehr ausreicht.

Ich liefere keine Wahrheit.
Ich liefere Systembruch.

Was hat sich bei dir verändert?

 

Früher war ich permanent im Außen.
Heute arbeite ich stark nach innen.

Ich habe gelernt, Stress früh zu erkennen und mich von unnötigem Ballast zu trennen. Ich lebe im hier und jetzt.

Was unterscheidet dich von anderen mentalen Angeboten?

 

Ich verspreche keine Wunder und garantiere keine Trefferquote 

Im Gegenteil:
Meine Arbeit liegt realistisch bei etwa 50–60 % Trefferwahrscheinlichkeit.

Psispotting ist ein ergänzendes Werkzeug.

Und ich sage klar:
Man sollte niemals ausschließlich auf meine Daten eine Entscheidung stützen.

Diese Ehrlichkeit ist mir wichtig.

Wie sehen die Ergebnisse konkret aus?

 

Du bekommst keine Wahrheiten. Du bekommst strukturierte Wahrnehmungsdaten: Wörter, kleine Beschreibungen, manchmal einfache Skizzen.

Oft sind es wenige Impulse – aber genau diese können Denkprozesse verändern und den Unterschied ausmachen

Im Gespräch verbinden wir diese Daten mit anderen Daten.

Erst dort entsteht Mehrwert.

Für wen ist das sinnvoll?

 

Für Menschen, die:

  • Verantwortung tragen

  • unter Unsicherheit entscheiden müssen

  • feststecken

  • neue Perspektiven suchen

  • kreative Blockaden lösen wollen

 

Oder für Menschen in persönlichen Entscheidungsphasen. 

 

Blind erzeugte Hypothesen können neue Perspektiven eröffnen, die außerhalb bestehender Denkmuster liegen.
Sie erzeugen Denkimpulse, alternative Sichtweisen und ungewöhnliche Fragestellungen.
Dadurch entstehen kreative Richtungen, neue Fragelandschaften oder bisher unbeachtete Betrachtungsweisen.
Kurz gesagt: Sie erweitern den Möglichkeitsraum, bevor überhaupt bewertet oder entschieden wird. Für alle die so denken ist eine solche Herangehensweise geeignet

Hier sind weitere Anwendungsmöglichkeiten und Geschichten.

Wann sollte man dich nicht buchen?

 

Wenn man eine schnelle, sichere Antwort erwartet.
Wenn man Beweise im wissenschaftlichen Sinn verlangt.
Oder wenn man das Thema welches man bearbeitet haben möchte einfach im Internet nachschauen kann.

Psispotting ist für Situationen, in denen klassische Wege nicht mehr weiterführen.

Weiteres unter Ethik.

Warum machst du das?

Weil es meine Aufgabe ist zu helfen.

Ich habe selbst erlebt, wie es ist, nicht mehr weiterzuwissen.
Und ich weiß, wie wertvoll ein klarer, unverstellter Blick von außen sein kann.

Über mehr als zehn Jahre habe ich meine Methode entwickelt, getestet, verworfen, verfeinert und angepasst.
Was daraus entstanden ist, ist ein Instrument, das mit Wahrnehmung zusätzliche Hypothesen erzeugt, wenn klassische Analyse an ihre Grenzen stößt.

Vor allem ist ein  Instrument entstanden das unter Informationslücken verwertbare Impulse generieren kann – unabhängig von Kontext und Erwartung.

Ich kann ein Thema bearbeiten, ohne etwas darüber zu wissen –
und genau darin liegt die Stärke.

Keine Voreingenommenheit. Keine Vorurteile - Keine Strategie und ganz wichtig kein persönliches Interesse.

Nur ein unverfälschter echter Eindruck.

Warum ist das so interessant?

 

Weil wir Menschen dazu neigen, in bestehenden Mustern zu denken.

Sobald wir Informationen haben, filtern wir sie.
Wir hinterfragen dann unsere Annahmen oft nicht und dabei übersehen wir Alternativen, Möglichkeiten oder Ideen.

Meine Methode erzeugt Daten außerhalb dieses Systems.

Nicht als Wahrheit. Sondern als frischen Impuls. Diese Hypothesen sind ein Instrument zur Generierung von neuen Verbindungen. 

Blind generierte Hypothesen erzeugen neue Denkansätze und alternative Perspektiven. Sie bringen unerwartete Fragestellungen hervor, die bestehende Sichtweisen hinterfragen oder aufbrechen. Dadurch können kreative Ideen, innovative Konzepte oder neue Definitionen entstehen. Kurz gesagt: Es entsteht ein erweitertes Feld an Möglichkeiten, aus dem später Strategien, Projekte oder Lösungen entwickelt werden können.

Aus Hypothesen können dann neue Strategien, konkrete Handlungspläne und innovative Ideen entstehen. Sie bilden die Grundlage für Experimente, Tests und Weiterentwicklungen. Außerdem können sie dabei helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Chancen systematisch zu erschließen. 

Kurz gesagt:

Aus Hypothesen entsteht Orientierung – und aus Orientierung entsteht zielgerichtetes Handeln.

Manchmal reicht ein einziger unvoreingenommener Hinweis, um einen "Schalter" in Bewegung zu bringen.

Das ist es, was Psispotting besonders macht.

Wenn du einen unabhängigen Blick von außen suchst:

Buche deine Psispotting Session.

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