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Online-Indigo-Schule

Online-Indigo-Schule​

indigo schulen - für medial begabte leute - buch von paul dong und thomas raffill welches als inspiration für den output genommen werden soll aber n icht abschliessend weil vermutlich hat es noch andrere ideen zu idigo schulen - bitt emache mir ein konzept für eine online indigo schule - gibt es das schon - wo und wer ist führend -

Nachgedacht für 23s

Vorab-Einordnung (damit das Konzept tragfähig bleibt)

„Indigo-Kinder/Indigo-Schulen“ ist ein New-Age-Konzept, für das es keine wissenschaftliche Evidenz als „Kategorie“ von Kindern gibt; es wird in der Literatur teils als pseudowissenschaftlich eingeordnet.
Wenn du eine Online-Indigo-Schule baust, ist es deshalb klug, zwei Ebenen sauber zu trennen:

  1. Evidenzbasierte Förderung (Begabung, Hochsensibilität, Kreativität, Selbstregulation, Lerncoaching, Medienkompetenz)

  2. Spirituell/medial als Wahlbereich (Achtsamkeit, Imagination, Intuition, Symbolarbeit) – ohne Heilsversprechen, ohne Druck, mit kritischem Denken.

Das Buch „Indigo-Schulen – Trainingsmethoden für medial begabte Kinder“ (Dong/Raffill) kannst du als Inspirationsquelle nutzen; es wird (u. a. im deutschsprachigen Klappentext/Angebot) genau in dieser Richtung „Spezialschulen/Trainingsmethoden“ für „medial begabte“ Kinder gerahmt.

Gibt es das schon? Wo, wer ist „führend“?

Ja – aber es ist fragmentiert (viel Kurs-/Coaching-Markt, wenig „vollwertige Schule“ im klassischen Sinn):

  • Global Village School – „Indigo Children School“: positioniert sich als internationales K-12 Homeschool-Diploma-Programm mit flexiblem, kreativem Lernen und Fokus auf Gaben/Passion. Das ist einer der klarsten „school-like“ Anbieter im Web.

  • Deutschsprachige „Indigo-Schule“-Webpräsenz: es gibt eine Seite, die sich explizit „Indigo-Schule“ nennt („Die neue Generation…“).

  • „indigo.schule“ auf Instagram: wirkt wie ein Förder-/Coaching-Angebot für 6–18J (laut Profilbeschreibung).

  • Kursanbieter statt Schule: z. B. ein „Indigo Children Diploma Course“ (eher Erwachsenen-Weiterbildung/Esoterik-Kurslogik).

„Führend“ ist hier schwer objektiv zu bestimmen (keine einheitlichen Rankings, keine offizielle Akkreditierungs-Liga). Wenn du „führend“ als sichtbar, klar positioniert, school-ähnlich definierst, sticht Global Village School am ehesten heraus.
Wenn du „führend im deutschsprachigen Raum“ als Community-/Content-Präsenz definierst, sind indigo-kinder.com und indigo.schule (IG) zumindest auffindbar.

Konzept: Online-Indigo-Schule (modern, verantwortungsvoll, skalierbar)

1) Positionierung & Zielgruppe

Arbeitstitel: Indigo Online Schule – Kreativ, medial, selbstwirksam
Zielgruppe: 10–18 (oder 12–19) + Eltern; optional separater Track für junge Erwachsene.
Kernversprechen (sauber formuliert):

  • „Wir fördern außergewöhnliche Kreativität, Wahrnehmung, Ausdruck und Selbstführung.“

  • „Wir geben Struktur für begabte, sensible, non-lineare Lerner.“

  • Kein: „Wir beweisen mediale Fähigkeiten“ / „Wir heilen“ / „Wir ersetzen Therapie“.

2) Angebotsstruktur (3 Ebenen)

Ebene A – „Schule“ als Lern- und Entwicklungsprogramm (evidenznah)

Pflicht-Basismodul (für alle):

  • Lerncoaching (Ziele, Routinen, Fokus, Motivation)

  • Kommunikations- & Konfliktkompetenz

  • Medienkompetenz (KI-Tools, Quellenkritik, digitale Hygiene)

  • Kreativmethoden (Schreiben, Audio, Video, Design Thinking)

  • Körper & Regulation (Schlaf, Stress, Bewegung – alltagsnah)

Kompetenznachweise: Portfolios, Projekte, Reflexionslogs, Präsentationen.

Ebene B – Talent-Studios (Wahlpflicht, projektbasiert)

  • Studio Film/Video (Story, Schnitt, Sound)

  • Studio Audio (Podcast, Musikproduktion, Soundscapes)

  • Studio Schreiben (Fiction, Drehbuch, Poetry, Journalismus)

  • Studio Games/Interactive (Unity/Unreal/No-Code je nach Level)

  • Studio „Impact“ (soziale Projekte, Gemeinwohl, Entrepreneurship)

Output-Orientierung: alle 8–12 Wochen ein „Release“ (Film, EP, Game-Demo, Zine, Ausstellung).

Ebene C – „Medial/Intuitiv“ (optional, ethisch gerahmt)

Hier nimmst du Inspiration aus Dong/Raffill, aber übersetzt sie in eine Form, die Kinderschutz, Autonomie und kritisches Denken respektiert:

  • Achtsamkeit & Körperwahrnehmung

  • Imagination, Symbolarbeit, Traumtagebuch (freiwillig)

  • Intuition in Kreativprozessen (z. B. „first draft“, improvisieren)

  • „Skeptiker-Modul“: Wahrnehmungsfehler, Suggestion, Confirmation Bias (damit es nicht sektenartig kippt)

Regel: Alles ist Einladung, nichts ist Beweis.

3) Pädagogik (damit es wirklich „Indigo-tauglich“ ist)

  • Niedrige Reizlast, hohe Wahlfreiheit (Asynchron + kurze Live-Sprints)

  • Mentorensystem (1:6 oder 1:8) statt „Frontunterricht“

  • Projekt statt Arbeitsblatt

  • Neurodiversitätsfreundlich (ADHS/Autismus/HSP-Sensibilität mitdenken, ohne Diagnosen zu vergeben)

4) Stunden-/Wochenmodell (online realistisch)

  • 2×/Woche Live-Session à 60–75 min (Studio + Community)

  • 1×/Woche Mentor-Circle à 45 min

  • 2–4 h/Woche asynchrones Projekt (je nach Alter)

  • Optional: Eltern-Sprechstunde 1×/Monat

5) Plattform & Community-Design

  • Lernplattform: Moodle/Canvas/Teachable (Start) oder maßgeschneidert (später)

  • Community: moderierter Discord/Forum (strikte Regeln, Alters- und Sicherheitskonzept)

  • Abgabe: Portfolio (Notion/Google Sites/Schul-LMS)

  • Safeguarding: Klarnamen-Policy intern, Moderation, Meldewege, Aufsicht, DSGVO.

6) Teamrollen (Minimum-Setup)

  • Pädagogische Leitung (Curriculum + Qualität)

  • 2–4 Mentoren (Coaching/Moderation)

  • 3–6 Studio-Leads (Video/Audio/Writing/Game/Art)

  • Kinderschutzbeauftragte:r + Datenschutz (extern möglich)

  • Community Manager:in

7) Qualität & Glaubwürdigkeit (entscheidend bei „Indigo“)

Damit du nicht in die „esoterische Ecke“ rutschst:

  • Transparentes Wording („Förderprogramm“ vs. „staatlich anerkannte Schule“)

  • Keine medizinischen/therapeutischen Versprechen

  • Klare Ethik (Autonomie, keine Indoktrination, keine „Du bist besonders“-Manipulation)

  • Messbarkeit über Portfolios, Skills, Zufriedenheit, Retention, Abschlussprojekte

8) Geschäftsmodell (einfach startbar)

  • Membership (z. B. 149–349 €/Monat je nach Intensität)

  • Starter-Cohort (8–12 Wochen Bootcamp, günstiger Einstieg)

  • Scholarships (wichtig fürs Image & Diversität)

  • Add-ons: 1:1 Mentoring, Ferien-Labs, Creator-Equipment-Workshops

9) Go-to-Market (90 Tage)

  1. Pilot-Cohort (20–40 Lernende) mit 2 Studios (z. B. Video + Audio)

  2. Showcase-Event (Online-Festival der Projekte)

  3. Partnerkanäle: Homeschool-Communities, Hochbegabung-Netzwerke, Kreativschulen, Elterncoaches

Was du aus Dong/Raffill übernehmen kannst – ohne die problematischen Teile

Übernehmen: strukturierte Übungsroutinen, Talent-Drills, Konzentration/Visualisierung, Mentoring, konsequente Praxis.
Nicht übernehmen: Geheimschul-Mythos, Überhöhungsnarrativ („Auserwählte“), Leistungsdruck über „mediale Beweise“.

Wenn du willst, skizziere ich dir als nächsten Schritt ein konkretes Curriculum für 12 Wochen (2 Altersstufen + 2 Studios + Mentor-Ablauf + Portfolio-Rubrics) – so, dass du damit direkt einen Pilot starten könntest.

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